Was tun bei Muskelkater oder Schmerzen?

Wenn Sie schon einmal durch eine andere Sport- oder Trainingsart oder schnelle Hau-Ruck-Übungen ein schmerzendes Gelenk hatten (Sehnen, Bänder, Knorpel, Rotatoren der Schultern), testen Sie zunächst im Standby-Modus (siehe Gerätecockpit) vorsichtig das ehemalige Schmerzgebiet. Machen Sie dabei aus den 2 Sekunden pro Bewegung 3 Sekunden. Testen Sie eventuell auch eine Alternativ-Übung oder auch leichtere Widerstände. Wenn erneut Schmerzen auftreten, sollte der Rat eines Sportarztes eingeholt werden.

Grundsätzlich aber: Der Isokinator ist gelenkfreundlich, da er alle Bewegungen langsam und zäh-elastisch in die ebenfalls zäh-elastisch reagierenden Endpunkte des Gelenks führt. Alles mit leichten Vordehnungen der Muskulatur für die nächste Bewegungsfolge. Ohne Ruck, Anschlag oder Zerrung. Extra Dehnübungen aber sollten entfallen. Daraus kann für die Gelenke schnell eine Schmerz auslösende "Zerrgymnastik" werden.

Muskelkater dagegen ist durchaus positiv zu bewerten. Der Körper zeigt Ihnen nach einem ungewohnten Training ein bis zwei Tage später, wo die Übung "angekommen" ist. Gönnen Sie dann dem Körper 1-2 Tage Pause und fangen Sie Ihr Training langsam wieder an. Dieser unschädliche Wirkungsbeweis tritt ohnehin nur auf, wenn Sie ein Übungsprogramm angefangen haben oder eine Übung wechseln. Wenn Sie danach alle 2 Tage Ihr Training fortführen, werden Sie nie mehr Muskelkater haben.