Training der Waden mit dem Isokinator

Wadentraining mit dem Isokinator

Wir als Experten denken, dass das normale Isokinator-Training genau nach Anleitung schon genug auf die Waden geht. Es gibt aber ein paar Tricks, um den Effekt noch etwas zu verstärken.

Das funktioniert mit allen Bein-Übungen den Serie 6. Bei Übung M6A z.B. schiebt man die Schlaufe möglichst weit nach vorne unter die Fußspitze. Dadurch wird die Wade deutlich mehr beansprucht.

Aber wissen Sie, wie ich selbst das Training der Waden mit dem Isokinator betone?

Ich stelle mich dabei sogar noch auf Zehenspitzen! Das ist extrem anspruchsvoll, wenn die Schlaufe unter der Fuß-Spitze verankert ist. Aus der einfachen Übung wird eine sehr komplexe Bewegung, die viel körperliche Koordination verlangt. Am Anfang kämpft man mit der Balance, aber so arbeitet die Wade ebenfalls isokinetisch: nämlich unter Dauerspannung. Vielleicht müssen Sie sich anfangs hilfsweise noch an der Wand oder einer Stuhllehne abstützen.

Als Anfänger macht das aber noch keinen Sinn. Die Bewegung wird viel zu anspruchsvoll und dadurch schnell unsauber ausgeführt. Es soll ja nicht um Geschicklichkeit oder Artistik gehen, sondern um gezielten und kontrollierten Krafteinsatz.

Probieren Sie das einmal aus. Ein Extratraining für die Wade ist damit bestimmt überflüssig.

PS. Diese spezielle Verschärfung der Übungen macht für den Anfänger keinen Sinn. Die ersten 8 Wochen sollten Sie sich wirklich stur an die Anleitung halten. Erst wenn Sie ein gewisses Körpergefühl entwickelt haben, dürfen Sie anfangen, die Übungen zu variieren.