Reihenfolge der Übungen

Es gibt keine Vorschrift, in welcher Reihenfolge die Übungen zu absolvieren sind

Die Reihenfolge der Übungen mit dem Isokinator ist nicht "in Stein gemeißelt". Durch unsere Testreihen mit vielen Versuchspersonen sind wir auf diese Reihenfolge gekommen. Deshalb tragen die Übungen die Zahlen von 1 bis 7. Den meisten Menschen bekommt die Reihenfolge so am besten. Aber das kann und darf jeder für sich ausprobieren und nach Belieben umstellen.

Die Regel "erst die großen, dann die kleinen Muskeln" kommt aus der Zeit des Hanteltrainings. Man wollte sich so mit der ersten Übung warm machen. Da Isokinator-Training ohne plötzliche Belastungen durchgeführt wird, spielt Aufwärmen keine Rolle. Hier kann es im Kaltstart gleich zur Sache gehen ...

Ein Zusatztipp: Es kann durchaus Sinn machen, die Übung mit den geringsten Erfolgen an den Anfang zu stellen. So kann man sich noch frisch und voller Energie auf diese Übung konzentrieren und wahrscheinlich ein bisschen mehr Widerstand verwenden, als wenn die Übung am Ende der Trainingseinheit absolviert wird.

Dazu passend noch ein persönliches Statement von einem unserer Experten. Cliff Koelbel: Ich selbst führe z.B. die Übung M6A (Ausfallschritt-Übung für die Beine) immer als letztes aus. Danach könnte ich nur mit längerer Pause eine weitere Übung machen. Die "gibt mir den Rest". Auch mit der übrigen Reihenfolge variiere ich ab und zu. Die beiden Übungen für Bauch und Rücken mache ich in der Regel immer direkt hintereinander. Wenn man erst einmal unten am Boden ist, braucht man nicht wieder aufstehen ...