Längere Pausen zwischen den Übungen und den Sätzen

Sind die 20 Sekunden Pflicht? Oder darf man auch längere Pausen machen?

Sie können durchaus auch längere Pausen zwischen den Sätzen und Übungen machen, als die von uns empfohlenen 20 Sekunden. Sie verschenken damit jedoch den zusätzlichen Ausdauereffekt, weil die Puls-Rate zwischendurch immer wieder auf den Normalwert abfällt.

Beim Krafttraining mit dem Isokinator geht es darum, durch eine kontrollierte, bestimmte Spannungshöhe und einer Spannungsdauer (von ca. 90-120 Sekunden) den Muskel im 3. Satz zu erschöpfen und ihn so zum sog. Muskelversagen zu bringen.

Es spielt dabei keine Rolle, welcher Widerstandswert letztendlich dafür benutzt wird. Der Aufbaureiz im Muskel wird nicht größer, wenn der Widerstand zwar etwas höher ist, aber die Spannungsdauer dafür länger unterbrochen werden muss, um in der Zwischenzeit wieder Kraft mobilisieren zu können.

Dieses Aufbausignal für jede einzelne Muskelfaser gibt es laut wissenschaftlicher Untersuchungen nur in "an" und "nicht an". So wie schwanger ja oder nein. Es geht deshalb nur darum, möglichst viele Muskelfasern zu erreichen, um darin dieses Signal in jeder betroffenen Muskelfaser zu setzen. Optimal wären alle Fasern des Muskels, so wie es der Isokinator automatisch mit jeder Übung erzielt. Und da ist er wieder, unser Spruch: Mehr bringt nicht mehr.