Was tun bei einem Impingement Syndrom?

Mit dem Isokinator kann man selber an einem Imgingement Syndrom arbeiten.

Beim Impingement Syndrom (oder auch "Frozen Shoulder") können Sie in der Regel die Arme nicht mehr über Schulterhöhe anheben. Überkopfarbeiten sind nicht möglich. Eine besondere Übungsauswahl kann man da eigentlich nicht empfehlen, da die Auswirkungen von Mensch zu Mensch verschieden sind. So kann es durchaus sein, dass Ihnen alle Übungen Probleme bereiten, denn die Schulter ist ja immer irgendwie dabei. Das müssen Sie ausprobieren.

Speziell die Übung M4A geht aber genau in diesen Problembereich hinein. Hier sollten Sie versuchen, die Arme nur so weit anzuheben, bis Sie zum sog. Schmerzpunkt kommen. Bitte niemals mit Schwung über diesen Schmerzpunkt hinweg bewegen. Wirklich nie, nie, niemals! Tasten Sie sich sehr langsam mit geringem Widerstand heran und stoppen dann rechtzeitig. Sie werden feststellen, dass Sie mit der Zeit den Bewegungsradius immer mehr vergrößern können. Physiotherapeuten machen das genauso.

Ich selbst hatte so ein Impingement Syndrom nach einer Nacht im Zelt auf einer zu schlappen Luftmatratze. Die ungünstige Schlafposition war schuld. Es hat rund 6 Monate gedauert, bis ich die Übung M4A wieder vollständig ausführen konnte. Eine OP war zum Glück nicht nötig. Aber das gelingt sicherlich nicht immer.

Der grundsätzliche Hinweis an dieser Stelle: Das erste und letzte Wort in dieser Sache hat immer der behandelnde Arzt. Er muss Ihnen für diese Art der Bewegung seine Freigabe erteilen. Das kann und darf niemand sonst.

 


 

W. Hoffmann am 18.05.2020 per Email: "Ich hatte ein Impingement in beiden Schulter und das ist durch ein gezieltes Training mit dem ISO jetzt zu 95% gelindert worden, nebenbei sind natürlich die Muskeln im Bereich des Oberkörper insbesondere rund um die Schulterkappen sehr fest geworden und somit ist alles gut."