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Muskelverkürzungen

Was ist eine Muskelverkürzung?

Hin und wieder stößt der Fitness-Interessierte auf das Stichwort "Muskelverkürzung".

Die entsteht meist durch falsche oder mangelnde Muskelaktivität, langes Sitzen am Arbeitsplatz oder vor dem Fernseher, aber auch durch einseitige Sportarten (vgl. auch "Wer eine allgemeine Sportart betreibt, muss deren Einseitigkeit überprüfen"). Muskelverkürzungen gibt es z.B. auch bei ungleichen Kraftverhältnissen zwischen Muskel und Gegenmuskel (Agonist und Antagonist).

Ein Isokinator trainiert jedoch diese beiden Gegenspieler gleichzeitig. Oder mit einer folgenden Übung. Alle Übungsbewegungen laufen ohne "Hauruck und Anschlag" in die zäh-elastisch reagierenden Endpunkte der Muskulatur und der angeschlossenen Sehnen und Bänder. Das ergibt alsbald eine ausgewogene Balance zwischen den beiden Muskelgruppen.

Gerade das harmonisch verteilte Krafttraining mit dem Gerät ist auch die effektivste "Behandlung" einer schon bestehenden Dysbalance. Von separaten Dehnübungen vor oder nach einem Training sollte man jedoch absehen. Jede Extra-Dehnung ist eine Zerrgymnastik, kann die Muskelkraft sogar mindern, Schmerzen auslösen und ist auch von Mutter Natur gar nicht vorgesehen.